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Presseberichte2010Schwimmen: 19-jähriger Senkrechtstarter vom SV Mannheim gewinnt bei der DM in Berlin zwei Medaillen Heintz übertrifft ErwartungenVon Christian Rotter und Claus Bastian Berlin. Philip Heintz hatte da so eine Vorahnung. "Über 100 Meter Schmetterling", so der Schwimmer des SV Mannheim "ist eine Medaille bei den deutschen Meisterschaften drin." Doch der 19-Jährige machte im Berliner Europasportpark nicht nur aus dem Wunsch Realität, sondern verdoppelte die angepeilte Edelmetallausbeute: Über 100 Meter Schmetterling, seiner Paradedisziplin, glänzte die Medaille bronzen, über 50 m Schmetterling silbern. Damit übertraf Heintz seine eigenen Erwartungen. "Philip hat gezeigt, welch großes Potenzial er hat", lobte Heimtrainerin Wibke Ahrens ihren Schützling, der am Olympiastützpunkt in Heidelberg unter fachkundiger Anleitung von Dr. Michael Spikermann in den vergangenen Wochen und Monaten noch mal einen Riesensprung gemacht habe. "Philip hat das Ende seiner Entwicklung noch nicht erreicht. Da ist Luft nach oben", betonte Ahrens, die ergänzte: "Philip ist ja erst in den vergangenen eineinhalb bis zwei Jahren durchgestartet. Mit dieser Leistungssteigerung konnte man fast nicht rechnen." Berlin war für den frischgebackenen Abiturienten, der erst nach dem "Schriftlichen" beim Training richtig Gas geben konnte, eine Reise wert. Über 50 m Schmetterling verbesserte er seinen eigenen badischen Rekord um elf Hundertstelsekunden auf 24,29 Sekunden. Heintz musste sich damit nur dem Hamburger Steffen Deibler geschlagen geben, der in 23,51 EM-Norm schwamm. Über die doppelte Distanz kam der Mannheimer in 54,16 hinter Deibler und dem Hannoveraner Jan Hesse ins Ziel. Zu diesen beiden DM-Medaillen in der Meisterklasse kam für den 19-Jährigen, der nach einem Kroatien-Urlaub ein Lehramtsstudium in Heidelberg beginnen will, noch ein erster Platz im B-Finale über 100 m Freistil (51,00) hinzu. Beim Kraulen ging Heintz allerdings auch nicht ganz ans Limit. Das war dem engen Zeitplan geschuldet, das Talent wollte wichtige Körner für seine Paradedisziplin sparen, was ihm ja auch gelang. "Ansonsten wäre er vielleicht ein bisschen ,fest' geworden, wie wir Schwimmer das ausdrücken", erklärte Ahrens. Aber auch ansonsten durfte der Schwimmkreis Mannheim mit dem Abschneiden bei der DM in Berlin zufrieden sein. Der 19-jährige Fabian Ley wurde als zweiter SVM-Starter im Duell mit seinen gleichaltrigen Konkurrenten zweimal Vierter über 50 und 200 m Brust. Dazu kam ein sechster Rang über 100 m in seiner Speziallage. Spietzack-Zwillinge überzeugenVon den vier Nixen der TG Heddesheim schafften die 23-jährigen Spietzack-Zwillinge bei ihren jeweils zwei Starts einmal gemeinsam den Sprung ins B-Finale über 400 m Lagen. Hier verbesserte Anna ihren badischen Rekord von den Titelkämpfen 2008 um 15 Hundertstel auf 4:57,10 Minuten. Dahinter schlug Maren in 4:59,44 an. Susanne Günther wurde im Jahrgang 1991 Dritte über 400 m Freistil (4:30,32). "Nesthäkchen" Sarah Silveira bestätigte im Kreis der Elite ihre guten Zeiten der vorausgegangenen Jahrgangsmeisterschaften. Mannheimer Morgen
Presseberichte2009
Talent der Region: Philip Heintz vom SV Mannheim ist nach Doppel-Bronze bei der Junioren-EM auf den Geschmack gekommen Spätzünder auf der Überholspur Von unserer Mitarbeiterin Sibylle Dornseiff Mannheim. Bestzeiten bei fast jedem Start, zwei Mal Edelmetall bei den "Deutschen", zwei Medaillen bei den Junioren-Europameisterschaften, zwei badische Rekorde und zum Saisonabschluss sechs Titel bei den Landesmeisterschaften: Der Aufstieg des Schwimmers Philip Heintz verläuft seit acht Monaten geradezu kometenhaft. Und das doppelte Bronze beim internationalen Debüt war nicht zuletzt der Lohn für die zwei vergangenen Jahre, in denen der 18-Jährige vom SV Mannheim seinen Sport richtig ernst nahm. Bis dahin stand der Spaß im Vordergrund, schöpfte er sein Talent nie ganz aus. "Er ist ein Spätzünder. Aber vielleicht geht er jetzt auch nicht so schnell wieder unter", sieht seine Trainerin Wibke Ahrens keinen Nachteil darin, dass Philip erst jetzt durchstartete. Vor allem wegen seiner Stärken glaubt Ahrens an das Talent: "Unglaublich hohe Eigenmotivation, Verantwortung und Disziplin. Er ist charakterlich einfach in Ordnung." Bis 35 Kilometer pro Woche Dank der Steigerung auf sechs bis sieben Einheiten - das sind 30 bis 35 km pro Woche - und des neuen Krafttrainings löste er bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende Mai das Ticket für Prag. Dort war sein Bronze über 100 m Schmetterling - eine Disziplin, die er erst Anfang 2009 bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften versuchsweise ausprobiert hatte - die überraschendste Medaille des gesamten DSV-Teams. Schon die Steigerung seiner Bestzeit im Vorlauf um 1,3 Sekunden sorgte für Staunen und im Halbfinale qualifizierte er sich als Zweitbester für den Endlauf. "Da war es schwer, die Medaille aus dem Kopf zu kriegen", erinnert sich Heintz an sein internationales Debüt. Umso schöner, dass der Außenseiter dann doch aufs Podest schwamm, in der 4x100-Meter Freistil-Staffel sein zweites Bronze gewann und im 4 x 100-Lagen-Quartett Vierter wurde. Seit 2008 verbringt Philip drei Tage pro Woche im OSP in Heidelberg. Übrigens immer in der grundsätzlich bevorzugten Badehose. "Das Training soll ja nicht zu leicht sein." Die neuen "Luftmatratzen"-Anzüge trägt er nur im Wettkampf. "Aber nur wer sowieso schnell ist, hat davon Vorteile." In diesen Tagen verfolgt er natürlich die WM in Fernsehen. "Ich wünsche mir, dass unsere Sportart auch zu anderen Zeiten populärer wird. Und es wäre schön, wenn ich einmal dazu beitragen könnte." 2010 wird allerdings sportlich ruhiger, dann konzentriert sich Heintz ganz auf sein Abitur. Doch für 2011 und 2012 plant er einen Großangriff. Nach dem Zivildienst will er in Heidelberg ein Studium der Meeresbiologie beginnen und die Olympischen Spiele in London anpeilen. "Vielleicht kommen die noch etwas zu früh - aber versuchen werde ich es auf jeden Fall." Mannheimer Morgen
Schwimmen: In Freiburg siegt der Mannheimer sechsmal Heintz feiert badischen Rekord Freiburg. Eine Woche nach seinen starken Vorstellungen bei der Jugend-EM in Prag hat Philip Heintz vom SV Mannheim die badischen Sommermeisterschaften in Freiburg dominiert. Der 18-Jährige avancierte mit sechs Titeln zum erfolgreichsten Starter. Und noch mehr als das: Mit einer Glanzleistung über 50 Meter Schmetterling verbesserte der Schwimmer vom SV Mannheim in 24,41 Sekunden den badischen Rekord des Heidelbergers Alexander Müller vom April 2008 um 28 Hundertstel Sekunden. Die weiteren Titel holte Heintz in den Rückstrecken über 50, 100 und 200 Meter, über 50 Meter Freistil sowie über 200 Meter Schmetterling. Während sechs Goldmedaillen an Sportler des SV Nikar Heidelberg gingen, der ohne seine Aushängeschilder Petra Dallmann und Isabell Härle antrat, durfte sich auch die TG Heddesheim über vier oberste Podiumsplätze freuen. Anna Spietzack siegte über 200 m Schmetterling, ihre Zwillingsschwester Maren war Schnellste über 200 m Lagen. Dazu überraschte die 15-jährige Sarah Silveira mit ihrem Triumph über 50 Meter Schmetterling, ihr drei Jahre älterer Vereinskamerad Fabian Ley schlug über 50 Meter Brust als Erster an. Er verwies Philip Heintz um 16 Hundertstel auf Rang zwei. Für den zweiten badischen Rekord sorgte Florian Abele. Der 24-jährige Heidelberger unterbot über 100 m Brust seine eigene, 15 Monate alte Bestmarke in 1:01,74 Minuten um satte 1,58 Sekunden. C.B. Mannheimer Morgen
Schwimmen Heintz holt gleich zwei EM-Medaillen Prag. Fulminanter internationaler Einstand für Schwimm-Talent Philip Heintz vom SV Mannheim: Bei den Jugend-Europameisterschaften in Prag schnappte sich der Schüler Bronze über 100 Meter Schmetterling und durfte sich nach dem dritten Platz mit der deutschen 4x100 Meter-Freistil-Staffel über das zweite Edelmetall freuen.
Guter Abschluss für das DSV-Team bei der JEM 2009, insgesamt 15 Medaillen Prag (Fachsparte Schwimmen) Am letzten Wettkampftag konnte das DSV-JEM-Team noch einmal drei Medaillen gewinnen. Die Mädels der 4x 100m Lagen-Staffel Dörte Baumert, Vanessa Grimberg, Lena Kalla und Silke Lippok sicherten sich mit neuem EC-Rekord die Goldmedaille. Außerdem holte die Würzburgerin Lena Kalla über die 50m Schmetterling Silber. Über die doppelte Distanz, 100m Schmetterling, schwamm Philip Heintz sensationell auf Platz 3. Damit sammelte das 32-köpfige JEM - Team des DSV insgesamt 15 Medaillen (6x Gold, 5x Silber, 4x Bronze) in Prag und belegt am Ende den 2. Rang im Medaillenspiegel hinter Italien. Weitere Finalteilnahmen konnte das DSV-Team heute über die 4x 100m Lagen, mit den Athleten Alexander Peter, Troy Arnicke, Philip Heintz und Rico Stöckmann verzeichnen. Die vier Jungs mussten sich nur knapp mit Platz 4 geschlagen geben. Vanessa Grimberg schrammte mit Platz 5 über die 100m Brust ebenfalls knapp am Treppchen vorbei. Über die gleiche Distanz standen Troy Arnicke und Christian vom Lehn im Herrenfinale. Der Essner Troy Arnicke belegte in einer Zeit von 1:01,99 min den 5. Platz. Dicht gefolgt von Christian vom Lehn auf Platz 6. Der Hamburger Morten Ahme schwamm über die 400m Lagen mit neuer Bestzeit von 4:22,52 ebenfalls auf Platz 6. Insgesamt stellte das DSV Auswahlteam im Schwimmstation in Prag fünf EC-Rekorde und 13 Altersklassenrekorde auf. Mit dem Abschneiden bei der 36. Junioreneuropameisterschaft ist Bundestrainer Junioren Achim Jedamsky sehr zufrieden. "Die drei Wochen Vorbereitungslehrgang in Heidelberg mit dem anschließenden Wettkampfhöhepunkt zur Deutschen Meisterschaft in Berlin tat uns sehr gut!" resümierte er im Nachgang. Außerdem war die Kommunikation zwischen den Heim- und JEM-Trainern sehr gut. Allen Beteiligten sei nochmals recht herzlich gedankt! Herzlichen Glückwunsch allen Medaillengewinnern und deren Trainern.
2008
Swim and Run: Beim Wasser-und-Lauf-Duathlon des SV Mannheim setzt ein Schwimmer die Bestmarke
Rolli überrascht die Läufer Von unserem Mitarbeiter Reiner Bohlander MANNHEIM. Schnell zu Wasser und zu Land: Der Schwimmverein (SV) Mannheim veranstaltete im Rahmen des Weiherfestes am Stollenwörthweiher zum siebten Mal den traditionellen "Swim & Run"-Kontest. Dabei handelt es sich um einen speziellen Duathlon: Alle Teilnehmer müssen zunächst eine Schwimmstrecke (entweder 300 Meter oder 500 Meter) zurücklegen. Vom Wasser geht es dann direkt auf die Laufstrecke. Die verkürzte Variante beträgt drei Kilometer, bei der Paradedisziplin müssen die Athleten eine fünf Kilometer lange Strecke absolvieren. "Der diesjährige Wettkampf ist reibungslos über die Bühne gegangen. Wir hatten diesmal trotz des zeitgleichen Heidelberger Triathlons und einer Veranstaltung in Lorsch ein sehr großes Athletenfeld. Wir sind zufrieden", meinte Mitorganisator Sören Laub. Bei schwülwarmen Temperaturen entschieden sich zunächst insgesamt 33 Teilnehmer für die kürzere Alternative (300 m Schwimmen und 3 km Laufen). Oliver Korth von der MTG Mannheim erreichte in einer Zeit von 17:40 Minuten als Erster das Ziel. Schnellste Frau war Anita Weber (20:22), die für den Veranstalterverein SV Mannheim an den Start ging, und vom Publikum gefeiert wurde. An der Königsstrecke des "Swim & Run" versuchten sich danach insgesamt 93 Teilnehmer, darunter 25 Athletinnen und 68 Athleten. Schnellster Mann war überraschend Markus Rolli. Der 17-Jährige von der SSG Buhrain überquerte als Erster in 26:28 Minuten die Ziellinie. Rolli hatte am Ende 14 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Malte Staehr (Mengens Triathleten), der sich mit dem Sieg in der Wettkampfklasse M 18 bis 20 trösten durfte. "Markus ist ja als sehr guter Schwimmer bekannt, aber dass er so schnell läuft, war eine große Überraschung", staunte nicht nur Organisator Sören Laub über den Coup von Rolli. Bei den Frauen siegte die 41 Jahre alte Andrea Krakau vom Frankenthaler SV. Mit der Zeit von 29:16 Minuten blieb sie als einzige Dame im Feld unter der 30-Minutenmarke. Die zehn Jahre jüngere Franziska Fleck belegte mit genau einer halben Stunde Schwimm- und Laufzeit den zweiten Platz. Andrea Rudolf vom TV Forst Triathlon wurde in 32:29 Minuten Dritte. Den Pokal für den teilnehmerstärksten Verein erhielt der Ludwigshafener Schwimmverein 07, der mit insgesamt 14 Athleten am Start war. Mannheimer Morgen
Ausdauersport: 7. Swim & Run am Stollenwörthweiher Erst kraulen, dann laufen Mannheim. Radfahren und Laufen ist unter dem Namen Duathlon bekannt, Schwimmen und Laufen steht nun wieder beim Schwimmverein Mannheim auf dem Wettkampfprogramm: Am 27. Juli wird bereits der 7. Mannheimer Swim & Run am Stollenwörthweiher gestartet. Geschwommen wird im Badesee, der anschließende Lauf findet auf einem asphaltierten Rundkurs durch den Waldpark statt. Es stehen auch in diesem Jahr wieder zwei verschiedene Strecken zur Auswahl: 300m Schwimmen und 3 km Laufen oder 500m Schwimmen und 5 km Laufen. Die Teilnahme ist für alle Sportbegeisterten auch ohne Vereinszugehörigkeit möglich - ganz egal ob Wettkampf-, Freizeit- oder Breitensportler. Vielseitige Ausdauersportler sind aber sicher im Vorteil. Mannheimer Morgen
Schwimmen
Philip Heintz gut in Form Mannheim. Die besten deutschen Schwimmer der Jahrgänge 1989 bis 1995 haben in Berlin die Jahrgangstitelkämpfe 2008 ausgetragen. Philip Heintz vom Schwimmverein Mannheim gelang bei allen vier gemeldeten Strecken der Sprung ins Finale. Hier erreichte er dann in zwei spannenden Rennen jeweils einen dritten Platz über 50 m (28,08 sec.) und 100 m Rücken (1:00,39 min). Über die 200 m Rücken schwamm er außerdem auf einen sehr guten fünften Platz. Neben Heintz startete Isabelle Fuhrmann für den SV Mannheim als einzige Aktive aus Baden-Württemberg beim deutschen Jugend-Mehrkampf. In acht Disziplinen traten die besten Mädchen des Jahrgangs 1996 an. Fuhrmann steigerte ihre Leistungen im Vergleich zu den süddeutschen Titelkämpfen erheblich. Besonders hervorzuheben ist ihre sensationelle Leistung über 100 m Freistil in 1:04,51 Minuten. Am Ende platzierte sie sich im Mittelfeld der 58 Starterinnen. Mannheimer Morgen
Schwimmen: Mannheimer Erfolge bei Süddeutschen Meisterschaften in Regensburg
Heintz räumt fünf Medaillen und Titel ab Regensburg. Medaillenflut für die beiden Mannheimer Sportler bei den Süddeutschen Schwimm-Meisterschaften in Regensburg, bei denen insgesamt 417 Aktive aus 110 Vereinen an den Start gingen. Der SV Mannheim war in Oberbayern mit zwei Schwimmern vertreten: Philip Heintz und Martin Schönberger. Die Aussichten auf ein erfolgreiches Wochenende standen gut, denn Heintz war mit seinen Leistungen bis dato mehrfach in den Top Drei der Süddeutschen Bestenlisten vertreten. Am Ende wurden die Erwartungen von Trainerin Wibke Ahrens sogar noch übertroffen. Heintz wurde über 200m Lagen sowie 100 und 200m Rücken jeweils Vizemeister in seinem Jahrgang. Mit seinen Zeiten qualifizierte er sich zudem für die Finalläufe der offenen Klasse. Im offenen Finale über 200m Lagen erschwamm er sich dann in 2:13,38min einen hervorragenden dritten Platz. Ein weiteres Highlight waren die 50m Rücken. Hier konnte sich Philip Heintz in einem spannenden Rennen sensationell den Jahrgangstitel vor Fabian Schwingenschlögel aus Nürnberg sichern. Im Ziel hatte er mit der Zeit von 28,74 um zwei Hundertstelsekunden die Nase vorn. Martin Schönberger erreichte unterdessen in der offenen Klasse über 50m Schmetterling im Finale in sehr guten 26,16 Sekunden den siebten Platz. Dies bedeutete gleichzeitig neuen Vereinsrekord. Insgesamt waren die 58. Süddeutschen Meisterschaften in Regensburg mit fünf Medaillen und einem Jahrgangstitel eine der erfolgreichsten überhaupt in der Geschichte des SV Mannheim. Zuversichtlich richtet sich der Blick des Vereins nach Berlin, wo Mitte Juni die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften stattfinden werden. Die Hoffnungen in der Hauptstadt ruhen wieder auf Philip Heintz und seiner jüngeren Mannschaftskollegin Isabelle Fuhrmann, die erstmals im Jugend-Mehrkampf an den Start gehen wird. Mannheimer Morgen
Schwimmen: Heddesheimer Starter trumpfen bei den Bezirkmeisterschaften auf Fünf Titel für Spietzack-Zwillinge Die Mannschaft von Ausrichter TG Heddesheim stellte bei den Bezirksmeisterschaften Rhein/Neckar im heimischen Hallenbad das größte und erfolgreichste Aufgebot beider Wettkampftage. Mit 17 von 30 zu vergebenen Titeln steigerten die Gastgeber ihre Bilanz aus dem Vorjahr noch um sieben Goldmedaillen und holten dazu ebenso oft Silber und acht dritte Plätze. Der Nummer eins am nächsten kam in der Medaillenwertung der SV Mannheim (9/2/2) vor SV Nikar Heidelberg (2/4/4). Die beiden restlichen Titel gingen an SG Weinheim-Hohensachsen und SV Hockenheim. Die Ausbeute der TGH teilten sich zehn Aktive. Die beste Bilanz verzeichnete die 21-jährige Anna Spietzack dank ihrer Vielseitigkeit durch vier Siege über 400 Meter Freistil, 200 Meter Brust und Schmetterling sowie 200 Meter Lagen. Zu Doppelsiegen kamen Sarah Silveira (200 Meter Freistil/50 Meter Schmetterling) und Nina Dreher auf den beiden kurzen Rückenstrecken. Dazu gesellten sich bei den Männern Benjamin Günther (100 Meter Schmetterling und Lagen) sowie Lars Rucktäschl, der als einziger erfolgreicher Titelverteidiger wieder über 50 und 100 Meter Freistil der Schnellste in 24,6 und 54,2 Sekunden war. Die restlichen TGH-Siege teilten sich Susanne Günther (100 m Freistil), Alisa Silveira (100 m Brust), Victoria Pohlheimer (50 m Brust), Carina Miermann (200 m Rücken) und Maren Spietzack über 100 Meter Lagen. Sechs der neun Titel für den SV Mannheim gingen an den 17-jährigen Philip Heintz. Zunächst war Heintz auf den drei Rückenstrecken erfolgreich, danach war er über 200 Meter Brust, Freistil und Lagen vorn. Nikar Heidelberg gewann durch Vanessa Lukacs die 50 Meter Freistil und Frederike Krischke die 100 Meter Schmetterling. Meister stellten die SG Weinheim-Hohensachsen durch Michael Meinzer über 200 Meter Schmetterling und der SV Hockenheim mit Oliver Weiß über 50 Meter Brust. In der zusätzlichen Jahrgangswertung teilten sich zwölf der 13 gestarteten Vereine die nicht weniger als 204 Siege. Auch hier war die TG Heddesheim die Nummer eins mit ihren 67 Erfolgen und sicherte sich damit ein Drittel aller ersten Plätze. Dahinter lagen SV Hellas Brühl (30), SV Nikar Heidelberg (26), SG Weinheim-Hohensachsen (19), SV Mannheim (18), SK Neptun Leimen (13), SG Poseidon Eppelheim (11), SV Hockenheim (7), SG Nußloch (5), TSG Wiesloch (4) sowie VW Mannheim und TSG Germania Dossenheim (je 2). C. B. Mannheimer Morgen 2007Trainingsfreizeit in Trier Schwimmverein Mannheim
„Ein Team rauft sich zusammen“
Gestartet wurde gleich am Anreisetag mit einer spannenden Erkundungstour mit Hilfe von GPS Geräten durch die Altstadt und die Geschichte Triers. Im Wettstreit Jungs gegen Mädchen hatten die Buben am Ende knapp die Nase vorn. Bevor es am Montag mit dem täglichen Schwimmtraining losging stand noch ein Teamtraining unter dem Motto „Ein Team rauft sich zusammen“ auf dem Programm. Im Trierer Stadtwald sahen sich die Kinder kniffligen Aufgaben gegenüber, die nur gemeinsam bewältigt werden konnten. Geschwommen wurde dann ab dem folgenden Tag im Trierer Stadtbad. Auf vier Bahnen konnte in fünf Tagen intensiv an Technik und Ausdauer gefeilt werden, was sich sicher auf den nächsten Wettkämpfen zeigen wird. Eine Schifffahrt auf der Mosel bei herrlichem Herbstwetter, ein weiterer kleiner Teamworkshop, Aquafitness und Gymnastik rundeten die Trainingsfreizeit ab. Das Jugendgästehaus von Trier bot für die Trainingsfreizeit einen perfekten Rahmen. Erstklassiges Essen, für die Sportler unverzichtbar, nettes Personal und viele Freizeitmöglichkeiten wie Kino, Billard, Bolzplatz und Tischtennis machten den Aufenthalt unvergesslich. Seinen Teil dazu trug sicher auch der kleine sprechende Beo „Bobo“ bei, den die Kinder schnell in ihr Herz geschlossen hatten. Der Dank der Organisatoren gilt vor allem auch den weiteren Betreuern Lisa Herm, Tamara und Rita Fuchs sowie den Sponsoren Firma Huff GmbH, der Heinrich-Vetter Stiftung, dem GK Mannheim und der Firma Porta Möbel, ohne die diese Freizeit nicht so erfolgreich hätte durchgeführt werden können.
Goldener Oktober für SVM-Schwimmer Für einen goldenen Oktober sorgten die Schwimmer des SV Mannheim bei zahlreichen Wettkämpfen in der Umgebung. Zunächst war beim 15. Schwimmfest in Rheinstetten vor allem der jüngere Nachwuchs am Start und überzeugte mit 27 Podestplätzen. Aline Pfleger (Jg. 98) siegte über 50m Schmetterling, Thore Löllbach (Jg. 96) über 50m Rücken und Philipp Ampadu (Jg. 98) über 50m Brust. Zur gleichen Zeit startete eine Auswahlmannschaft des SVM beim 31. internationalen Schwimmfest in Heddesheim. Mit Siegen über 50m und 100m Freistil sowie 50m und 100m Schmetterling im Jahrgang 1996 zeigte Isabelle Fuhrmann einmal mehr ihr großes Talent. Elena Oujikanova siegte im gleichen Jahrgang über 100m Rücken und musste sich über 50m und 100m Schmetterling nur ihrer Vereinskameradin geschlagen geben. Philip Heintz (Jg. 1991) schlug über 200m Lagen in 2:14,66 als Erster an und holte sich damit gleichzeitig den Uralt-Vereinsrekord von Hans Fasnacht. Martin Schönberger (Jg. 83) und Jeremy Junkin (Jg.91) komplettierten mit weiteren Medaillengewinnen das hervorragende Abschneiden in Heddesheim. Jeremy Junkin erreichte zwei Wochen später bei den Badischen Kurzbahnmeisterschafen in Leimen einen ausgezeichneten dritten Platz in der offenen Wertung über 100m Rücken in starken 1:03,84. Einen wahren Medaillenregen gab es dann beim traditionell besuchten Schwimmfest in Stutensee. Hier erschwammen sich Fuhrmann und Oujikanova jeweils dreimal die Goldmedaille. Des Weiteren trugen sich Franziska Schildhauer, Vivien Ewald (beide 50m Brust), Aline Pfleger (100m Lagen) und Sandra Fuchs (100m Lagen und 50m Rücken) in die Siegerlisten ein. Bei den Herren waren im Brustschwimmen Damian Martus und Sören Laub erfolgreich. Thore Löllbach triumphierte über 100m Freistil. Höhepunkt des Tages waren die Siege der Mixed-Staffeln über 8x50m Freistil und 4x50m Lagen, die jeweils mit einem großen Pokal belohnt wurden. Die Masters des SVM standen der Jugend in nichts nach und sorgten bei den Baden-Württembergischen Masters-Meisterschaften der langen Strecken in Mühlacker für fünf Titel. Dabei war Peter Hoberg in der AK 50 über 200m Brust, 200m Rücken sowie 200m und 400m Lagen nicht zu schlagen. Sören Laub gewann den Titel über 200m Brustschwimmen in der AK 25.
Schwimmer aus Mannheim siegreich Elf Goldmedaillen haben die Mannheimer Schwimmer bei den baden-württembergischen Masters-Meisterschaften in Eppelheim gesammelt. Für den TSV 1846 siegten Bethe Huth, Frieda Blodau, Ursula Gaab sowie Lilo Heil über jeweils 50 m Freistil in ihren Altersklassen. Dieses Quartett gewann Titel Nummer fünf als 50-m-Freistil-Staffel. Enno Orth (AK 80) holte weiteres Gold über 50 m Brust. Die Schwimmer des SV Mannheim und des VW Mannheim standen den TSV-Erfolgen in nichts nach. So ist Peter Hoberg (SVM) neuer Landesmeister in der AK 50 über 100 m Lagen. Sein Teamkollege Sören Laub entschied die 100 m Brust in der AK 25 für sich. Tags zuvor war Sören Laub mit drei Siegen erfolgreichster Mannheimer beim 29. Internationalen Senioren-Schwimmfest in Grünstadt gewesen, wo auch Lilo Heil und Enno Orth gewannen. Gold für den VW Mannheim holten in Eppelheim Heinrich Boettinger (AK 65) über 100 m Freistil sowie Hans Schulz (AK 70) über 50 m Schmetterling und 100 m Rücken. Für den letzten Titel sorgte Joachim Schulz in der Altersklasse 40 über 100 m Rücken. Mannheimer Morgen
Titel für den SVM NECKARAU: Sommermeisterschaften in Freiburg In hervorragender Verfassung zeigten sich die Schwimmer des SV Mannheim bei den Badischen Sommermeisterschaften in Freiburg mit vier Titeln und elf weiteren Podiumsplätzen. Philip Heintz siegte im Jahrgang 1991 über 100 Meter Rücken in 1:03,93 sowie über die doppelt so lange Distanz in 2:17,60. Mit dieser Zeit sicherte er sich gleichzeitig den dritten Platz in der offenen Wertung und schob sich in seinem Jahrgang in der süddeutschen Jahresbestenliste bis auf Platz drei nach vorne. Zudem holte Philip Silbermedaillen über 200 Meter Freistil in 2:03,65 sowie über 50 Meter Rücken. Für zwei weitere Meistertitel für den SVM sorgte Oliver Uehlein (Jahrgang 1989) über 50 Meter und 100 Meter Rücken (1:04,44). Oliver schlug darüber hinaus über 50 Meter Freistil und 200 Meter Rücken jeweils als Dritter seiner Altersklasse an. Eine super Leistung zeigte auch Isabelle Fuhrmann, die im Jahrgang 1996 zweite Plätze über 50 Meter Schmetterling (36,44), 50 Meter Freistil (31,67) und 50 Meter Rücken (39,62) sowie dritte Plätze über 100 Meter Freistil (1:10,02) und 200 Meter Freistil (2:40,10) belegte und dabei ihre persönlichen Bestzeiten wie fast alle SVM-ler deutlich verbessern konnte. Mit der Bronzemedaille über 100 Meter Rücken im Jahrgang 1991 hatte auch Jeremy Junkin Anteil am besten Abschneiden der Mannheimer bei badischen Meisterschaften seit Jahren. Mannheimer Morgen
Athleten treten gegen Petrus an NECKARAU: "Swim & Run" am Stollenwörth-Weiher Bei dem am Stollenwörthweiher vom Schwimmverein Mannheim (SVM) ausgerichteten 6. Mannheimer Swim & Run hatte es Petrus zwar gar nicht gut gemeint, wie SVM-Fachwart Sören Laub in seinem Bericht von der Veranstaltung auf die zwischenzeitlich immer wieder niedergehenden Regenschauer anspielte. Aber dennoch waren insgesamt 116 Aktive an den Start gegangen. Die erste und gleichzeitig größte Startgruppe mit allen Männern, die für 500 m Schwimmen und 5 km Laufen gemeldet hatten, wurde pünktlich um 12 Uhr durch Organisator Sören Laub und den Startschuss der 1. Vorsitzenden, Edda Geisler, auf die Schwimmstrecke geschickt. Nach 26 Minuten und 46 Sekunden erreichte Patrick Rakowski vom TSV Triathlon Viernheim als erster das Ziel und holte sich souverän den Tagessieg. Zweiter wurde David Ferk vom TV Mengen (27:46) knapp vor Stefan Altherr vom TV Mußbach (27:54). Bei den Damen, die 15 Minuten später starteten, war Lisa Schoellhammer nicht zu schlagen. Bei ihrer ersten Teilnahme benötigte die Schwimmerin des SV Nikar Heidelberg für die 500 Meter Schwimmen im Stollenwörthweiher und den anschließenden Fünf-Kilometer-Rundkurs durch den Waldpark exakt 30 Minuten und verwies Kati Rudolph vom Soprema Team der MTG Mannheim (32:23) sowie Maja Hornig (FdH Uni Mannheim / 32:36) deutlich auf die weiteren Plätze. Ab 12:30 Uhr ging es dann auch für die Teilnehmer, die sich für die kürzere Alternative über 300 Meter Schwimmen und drei Kilometer Laufen entschieden hatten, zur Sache. Bei den Frauen gewann Anita Weber vom gastgebenden SV Mannheim in 21:17 vor Isabella Brod (SK Kaiserslautern) und Lisa Grabau (TS Germersheim). Die Herrenkonkurrenz gewann Florian Bausch (MTG Mannheim) in 20:36 vor Soyla Eyüp und Thomas Bausch (TV Rheinau). Der mit 71 Jahren älteste Teilnehmer der Veranstaltung war Klaus Grunz. Besonders erwähnenswert, so Laub, sei die Teilnahme des blinden Ralf Arnold, der mit Hilfe eines Begleiters die Strecke absolvierte und einen hervorragenden siebten Platz in seiner Altersklasse belegte. Mannheimer Morgen
Rakowski dominiert SVM-Duathlon Souverän hat Patrick Rakowski die sechste Auflage des Swim & Run gewonnen. Der Athlet aus der Triathlon-Abteilung des TSV Viernheim absolvierte die anspruchsvollen 500 m im Stollenwörthweiher und den Fünf-Kilometer-Rundkurs durch den Waldpark in 26:46 Minuten. Bei den Frauen siegte Lisa Schoellhammer vom SV Nikar Heidelberg (30:00). Mit großem Vorsprung verwies sie Kati Rudolph vom Soprema-Team der MTG Mannheim (32:23) und Maja Hornig (Uni Mannheim/32:36) auf die weiteren Treppchenplätze. Bei der Veranstaltung des Schwimmvereins Mannheim starteten 116 Aktive. Auf der kürzeren Distanz (300 m schwimmen, 3 km laufen) gewann SVM-Lokalmatadorin Anita Weber (21:17). Bei den Herren siegte Florian Bausch (MTG) vor Soyla Eyüp und Thomas Bausch (TV Rheinau). Eine bemerkenswerte Leistung bot auch der sehbehinderte Ralf Arnold (MTG), der in seiner Altersklasse Siebter wurde. Mannheimer Morgen
Philip Heintz wird Elfter bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Dortmund Bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Dortmunder Südbad waren mit Philip Heintz und Oliver Uehlein zwei SVM-Schwimmer am Start. Philip konnte sich über 100m Rücken in sehr guten 1:04,07 im Vergleich zu den Süddeutschen Meisterschaften noch einmal steigern und wurde im Jahrgang 1991 Elfter. Dabei verpasste er den Finallauf der besten Acht um gerade mal 0,2 Sekunden. Oliver Uehlein (Jahrgang 89) belegte über die gleiche Strecke in 1:04,39 den 15. Platz in seinem Jahrgang und wurde zudem 19. über 50m Rücken in 29,52... SVM-Schwimmer in Brühl erfolgreich ...während sich die beiden von Ihren Strapazen erholten, gingen 34 Aktive des SV Mannheim beim 20. Internationalen Schwimmfest des SV Hellas Brühl an den Start. Mit vier Siegen und einem zweiten Platz war Jeremy Junkin (Jg. 1991) erfolgreichster Schwimmer der seit kurzem von Wibke Ahrens trainierten 1. Mannschaft. Isabelle Fuhrmann stellte ihr großes Talent unter Beweis und schlug über 100m Rücken, 100m Schmetterling und 100m Freistil im Jahrgang 1996 jeweils als Erste an. Brustspezialist Sören Laub (Jg. 80) gewann sowohl die 100m als auch die 200m in seiner Lieblingsdisziplin und trug sich damit ebenso wie Philipp Ampadu, der im Jahrgang 1998 über 50m Rücken und 50m Schmetterling triumphierte, zweimal in die Siegerliste ein. Kim Klinkenberg (100m Schmetterling) und Nadine Weber (50m Schmetterling) schwammen zu weiteren Goldmedaillen für den SVM. Für den Höhepunkt des Wettkampfs sorgte jedoch die 4x100m Lagenstaffel, die sich in der Besetzung Junkin, Laub, Fernandez und Martens in 4:31,94 vor den Mannschaften aus Erlangen und Bruhrain den Siegerpokal sicherte. Sandra Fuchs und Philipp Ampadu haben jeweils die ausgeschriebene Mehrkampfwertung im Jahrgang 98m und 99w gewonnen. Erfreulich auch, dass sich insgesamt 15 Schwimmer/-innen für die Badischen Meisterschaften Mitte Juli in Freiburg qualifizieren konnten.
Nachwuchsschwimmer am Start NECKARAU: Schwimmverein Neckarau richtet Sichtung aus Erstmals richtete der Schwimmverein Mannheim mit Sitz in Neckarau den Sichtungs-Fünfkampf des Schwimmbezirks Rhein-Neckar-Odenwald im Hallenbad Seckenheim aus. 115 Nachwuchstalente aus neun Vereinen der Region stürzten sich in die Fluten. Aufatmen herrschte bei den Organisatoren, nachdem sie festgestellt hatten, dass alle Teilnehmer rechtzeitig eintrafen. Wegen Bauarbeiten auf dem Gelände des Bades waren die Parkplätze knapp. Pünktlich um 12 Uhr begann der Wettkampf für die Jüngsten im Jahrgang 1999 bei den Mädchen und im Jahrgang 1998 bei den Jungen mit 25 Meter Rücken-Beine. Die etwas älteren Teilnehmer hatten anschließend je 50 Meter Rücken-, Schmetterling-, Brust- und Kraulschwimmen sowie 100 Meter Lagen zu absolvieren. Dabei galt es für alle Teilnehmer gleichermaßen, ihre Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen, denn am Ende zählte die Gesamtzeit aller fünf Starts. Die Nachwuchssportler des Schwimmvereins Mannheim taten sich noch etwas schwer. Gleich drei Siege gingen an Schwimmer des SV Nikar Heidelberg: Lisa Hahn (Jahrgang 1999), Nils Gimbel (1998) und Lukas Ehrke (1996). Zwei erste Plätze im Mehrkampf verbuchte die TSG Dossenheim durch Lena Ufermann (1997) und Ann-Kathrin Schätzle (1998). Nils Kirstetter vom SV Hellas Brühl war im Jahrgang 1997 nicht zu schlagen. Den einzigen Podestplatz für den SV Mannheim sicherte sich Kevin Ampadu im Jahrgang 1998. Sandra Fuchs verpasste dagegen im Jahrgang 1999 als Vierte den Sprung aufs Treppchen nur knapp. Aline Pfleger und Julian Dahmen wurden jeweils Fünfte. Das Hallenbad Seckenheim erwies sich als bestens geeigneter Austragungsort und die zahlreichen Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. So kam der Wunsch auf, dass der SV auch im nächsten Jahr die Sichtung wieder ausrichtet. Mannheimer Morgen
Peter Hoberg deutscher Vizemeister der Masters (Osnabrück 20.-22.04.07) Bei den 23. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters „Lange Strecken“ in Osnabrück wurde Peter Hoberg vom SV Mannheim in der Altersklasse 50 deutscher Vizemeister über 200m Rücken und verpasste dabei in 2:43,39 den Sieg nur um 0,2 Sekunden. Wenige Stunden vorher stand Hoberg bereits über 200m Brust in 2:59,68 als Dritter auf dem Siegerpodest. Über vordere Platzierungen konnten sich auch seine SVM - Mannschaftskollegen Sören Laub als Fünfter über 200m Brust in 2:40,45 sowie Moritz Martens als Sechster über 400m Freistil in 4:45,01 jeweils in der AK 25 freuen. Ebenfalls Platz sechs belegte der einzige Starter des VW Mannheim, Hans Schulz, über 200m Rücken in der AK 70.
Höher, schneller, weiter: Auf Sport-Asse warten die Lorbeeren EHRUNG: Morgen Abend verleiht Mannheim im Bürgersaal des Stadthauses Preise an seine besten Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres Im vergangenen Jahr haben Sportler bei nationalen und internationalen Wettbewerben herausragende Ergebnisse eingefahren. Deshalb ehrt die Stadt Mannheim morgen Abend ihre erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler entweder mit einer Plakette, Ehrengabe oder mit einem Ehrengeschenk. Die Preisverleihung im Bürgersaal des Stadthauses beginnt um 19 Uhr. Plakette/Ehrengabe erhalten: (gekürzt) Peter Hoberg, Schwimmverein Mannheim e. V., Deutscher Meister der Masters im Schwimmen 200 m Rücken AK 50, Deutscher Seniorenmeister der Masters im Schwimmen 100 m Rücken AK 50. Sören Laub, Schwimmverein Mannheim e. V., Deutscher Meister der Masters im Schwimmen 200 m Brust AK 25. (gekürzt) Verdiente Persönlichkeit: Frieda Blodau (Volkstümlicher Wassersport Mannheim e.V.) wird morgen bei der Sportlerehrung für ihre Verdienste ausgezeichnet. Von 1981 bis 1997 arbeitete sie als Trainerin beim VWM, 1984 erhielt Blodau die Kampfrichterlizenz des Deutschen Schwimmverbandes (DSV), seitdem fungiert sie als Wertungsrichterin bein den Synchronschwimmerinnen. Von 1985 bis 2004 war sie zudem Honorartrainerin Baden sowie Stützpunkt- und Fördergruppenleiterin. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit wurde schon oft gewürdigt. 1991 und 1993 bekam sie den Wanderpreis des DSV-Jugendausschusses für erfolgreiche Jugendarbeit im Synchronschwimmen. 1994 wurde sie mit der Ehrennadel des Badischen Schwimmverbandes (BSV) in Silber ausgezeichnet, 2003 erhielt sie die goldene BSV-Ehrennadel. Mannheimer Morgen
SV Mannheim in Rastatt erfolgreich (Rastatt 20.+21.01.07) Beim 30. Neujahrsschwimmfest des Rastatter TV präsentierten sich die Aktiven des SV Mannheim in guter Form, allen voran Philip Heintz, der bei fünf Einzelstarts jeweils in neuer persönlicher Bestzeit als Sieger des Jahrgangs 1991 aus dem Becken stieg und zudem als Startschwimmer der 4 x 50m Freistil-Staffel zusammen mit Moritz Martens, Patrick Fernandez und Jeremy Junkin einen guten zweiten Platz belegte. Beim jüngeren Nachwuchs überzeugten vor allem Isabelle Fuhrmann (Jg.96) und Aline Pfleger (Jg. 98) mit Siegen über 50m Freistil sowie Philipp Ampadu (Jg.98) mit dem ersten Platz über 50m Schmetterling. Auf der gleichen Strecke siegte Sandra Fuchs (Jg. 99) vor ihrer Vereinskameradin Vivien Ewald. Über Bronzemedaillen durften sich unter anderem noch Nadja Pfleger (50m Rücken), Janina Eckerl (200m Freistil) und Franziska Schmidt (200m Brust) freuen. (vom Mannheimer Morgen nicht veröffentlicht) 2006SVM landet auf Platz sieben Der Vorkampf Südwest zur elften deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Masters im Schwimmen (DMSM) mit 13 Vereinen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, brachte im Hallenbad von Brühl dem WSV Speyer mit 18 896 Punkten klar den Spitzenplatz vor dem SC Villingen und der SSG Saar. Damit kann sich dieses Trio auch Hoffnung auf die Teilnahme am Zwölferfeld des Endkampfes am 5. November in Wuppertal machen. Hinter der SG Glems, VfL Sindelfingen und SC Delphin Grünstadt ging Platz sieben an den SV Mannheim als badische Nummer eins mit 13 707 Punkten vor SGR Karlsruhe (13 639). Im elfköpfigen Aufgebot des SVM ragte ein Quartett von Dreifachstartern mit den besten Punktzahlen heraus. Beste war Ulrike Mehnert mit 2090 vor Karin Plattner (1975), Sebastian Enders (1860) und Sören Laub, der es auf 1712 brachte. Die Mannschaft von Ausrichter Hellas Brühl kam mit 10 790 Punkten auf Rang 13. Dabei erreichten Peter Horberg (2202) und Michael Kadel mit 1200 - bei je drei Starts - die meisten Punkte auf ihrer Trainingsbahn. C. B. Mannheimer Morgen
Medaillenhamster bei Masters SCHWIMMEN: Mannheimer heimsen Treppchenplätze ein Schauen Peter Hoberg und Heinrich Boettinger vom SV Mannheim (SVM) und vom Volkstümlichen Wassersport (VWM) auf ihre Schwimmkarriere zurück, blicken sie auf einige Erfolge. So auch bei den baden-württembergischen Masters-Meisterschaften in Dagersheim/Böblingen. Ausgeschrieben waren die kurzen Strecken in 30 Wettkämpfen für die rund 300 Teilnehmer aus 52 Vereinen, darunter auch der TSV Mannheim, der mit vier Herren und der ältesten aller Aktiven, Lilo Heil, angetreten war. Wie im Vorjahr gewann Heil ihre Paradestrecke, die 50m Freistil der AK 80+. Auch die Titelverteidiger in den Staffeln 4x50 m Brust und 4x50 m Lagen der AK 280+, Enno Orth, Sigurd Pathe, Helmut Putz und Theo Enderes, zeigten sich in Höchstform- jeder erhielt zwei Mal Gold. Orth holte noch Silber bei 50 m Brust AK 75+. Wilfried Lampert (VWM) in der AK 60+ gewann Bronze über 50 und 100 m Brust. Heinrich Böttinger (VWM) siegte gegen die starke Konkurrenz über 50 m Brust, 50 und 100 m Freistil und 100m Lagen - vier Mal Gold! Über 100 m Brust gab's Silber. Peter Hoberg (SVM) hatte sich in seiner AK 50+ nicht nur ein Mammutprogramm vorgenommen - er zog es auch erfolgreich durch. Begeistert sahen die Zuschauer seine Spurtsiege über 100 m Brust, 100 m Rücken, 100 m Lagen und 50 m Schmetterling. Seine zweiten Plätze über 100 m Schmetterling und 50 m Rücken brachten ihm Silber. Auch, wenn die Mannheimer Schwimmvereine diesmal mit weniger Aktiven bei den Masters angetreten waren, durch ihre Gold-Erfolge zogen sie die Aufmerksamkeit allemal auf sich. Mannheimer Morgen
SVM-Schwimmer gut in Form (Rheinstetten 07.10.06) Einen erfolgreichen Auftakt in die Kurzbahnsaison feierten die Schwimmer des SV Mannheim beim 14. Nachwuchs-Schwimmfest in Rheinstetten. Nach der langen Sommerpause zeigte sich vor allem Philip Heintz bereits in sehr guter Form und gewann alle sechs Einzelstarts jeweils in persönlicher Bestzeit. Aber auch für weitere SVM-Starter gab es Grund zum Feiern, so war Sören Laub Tagesschnellster über 100m Brust. Lisa Herm (100m Brust), Katharina Land (50m Schmetterling) und Alexander Kühnle (100m Freistil) holten jeweils Siege in ihren Altersklassen. Ganz oben auf dem Treppchen standen auch die Nachwuchstalente Isabelle Fuhrmann und Philipp Ampadu (beide 50m Freistil) sowie Sophia Gulde (50m Rücken) und Emma Reinhard (50m Schmetterling). (vom Mannheimer Morgen nicht veröffentlicht)
Indianer stürmen Stollenwörthweiher Der Stollenwörthweiher in Neckarau kommt nicht zu Ruhe: Nachdem im letzten Sommer zahlreiche Ritter das Gelände des Schwimmvereins Mannheim (SVM) unsicher gemacht haben, droht in diesem Jahr ein Indianerinvasion. Schuldig sind die Oberhäuptlinge der SVM-Jugend Nicole Bock mit Team. In der Woche vom Montag, 7., bis zum Freitag, 11. August, 8.30 bis 17.30 Uhr können Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von sieben bis zehn Jahren die Welt der Indianer erkunden. Abenteuerliches ist geplant: spielen, basteln, werken und natürlich das Leben der Indianer erforschen. Klar, dass dabei der Stollenwörthweiher nicht nur zur Abkühlung genutzt, sondern auch in die Spiele und Geschichten einbezogen wird. An einem Abend soll sogar eine Übernachtung in Zelten an einem echten Indianerlagerfeuer stattfinden. Die Woche "Kids am Stollen" kostet 85 Euro, Vereinsmitglieder zahlen nur 70 Euro. Geschwisterkinder zahlen zusammen einen günstigeren Betrag. Im Betrag enthalten sind: Spiel- und Beschäftigungsmaterial, Betreuung, Getränke, Verpflegung in Form von Frühstück, Mittagessen und Abendimbiss, Badeintritt, Versicherung. Für Anmeldungen und Informationen: Nicole Bock (Tel.: 0621-8 79 92 22). Informationen über den Schwimmverein Mannheim: Stefan Fulst-Blei (Tel.: 0621-47 96 89). Red Mannheimer Morgen
Hattrick für Jeremy Junkin Bei den süddeutschen Meisterschaften gelang Jeremy Junkin vom SV Mannheim im Jahrgang 1991 auf drei Rückenstrecken die Qualifikation für die deutschen Jahrgangs-Meisterschaften in Berlin. Nach zwei sechsten Plätzen über 50 m (30,99 sec.) und 200 m (2:24,56 min.) steigerte er sich über 100 m und schlug in 1:06,63 min. als Vierter an. Neben Junkin fährt mit Oliver Uehlein (Jg. 89) ein weiterer SVM-Schwimmer in die Hauptstadt. Uehlein konnte sich über 50 m Rücken (29,50 sec.) sowie 100 m Rücken (1:02,42 min.) qualifizieren. Fünf Medaillen von den süddeutschen Meisterschaften brachte Franziska Jansen vom SV Hellas Brühl mit. Titel sicherte sie sich über drei Freistilstrecken (50, 100 und 200 m) sowie über 200 Meter Lagen. Silber gab es über 400 Meter Freistil hinter Patricia Suchecki (Nikar Heidelberg). Mannheimer Morgen
Investitionen am "Stollen" Schwimmverein trifft sich Der Schwimmverein Mannheim hat ein neues Vorstandsteam. Neben der bisherigen und wiedergewählten Vorsitzenden Edda Geisler wurde Manfred Parszyk zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Parszyk war bislang als Finanzbeirat für den Verein tätig. Auf der Mitgliederversammlung gab Edda Geisler einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr. Dabei zog sie eine positive Bilanz. Mit der erfolgreichen Übernahme des Hallenbades in Seckenheim mit sehr gut belegten Schwimmangeboten verbuchte der Verein einen deutlichen Mitgliederzuwachs. Durch das Hallenbad habe sich der Verein eine wichtige Trainingsstätte gesichert. Die Geschäftsentwicklung im Sommerbad sei 2005 positiv verlaufen. Der Stollenwörthweiher erfreue sich weiterhin großer Beliebtheit. Für dieses Frühjahr ist die Vervollständigung der Beregnungsanlage sowie die Erneuerung des Rohrleitungssystems am Kinderbecken geplant. Probleme bereiteten die erhöhten Verbandsumlagen und Mitgliederversicherungen. Deshalb sah sich die Versammlung gezwungen, die Beiträge anzuheben. Der weitere Vorstand setzt sich zusammen aus Stefanie Parszyk (Finanzen), Marta Lazik (Mitgliederverwaltung), Wibke Ahrens (Marketing) sowie Dr. Stefan Fulst-Blei (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Fachwarte sind Hartmut Geisler (Schwimmen), Christoph Plotkowiak (Senioren), Sören Laub (Triathlon), Heike Anke (Freizeitsport), Antonio Rubio (Bäder) sowie Jürgen Müller (Veranstaltungen). Nicole Bock wurde als Jugendvorstand bestätigt. Im Finanzbeirat sind Dietrich Weilbach sowie Iris Jooß. Mannheimer Morgen
Hoberg und Laub holen DM-Titel Der lange Weg nach Berlin war für die Schwimmer der Mannheimer Vereine auf jeden Fall eine Reise wert. Bei den 22. internationalen deutschen Meisterschaften der Masters "Lange Strecke", die auf der 50 m-Bahn der Schwimm- und Sprunghalle im Europapark ausgetragen wurden, holten Peter Hoberg und Sören Laub (beide SV Mannheim) jeweils einen Meistertitel und übertrafen damit die Erwartungen. Peter Hoberg gewann in der AK 50 die 200 m Rücken souverän in 2:40,39 Minuten und stellte mit dieser Zeit gleichzeitig einen neuen deutschen Altersklassenrekord auf. Kurze Zeit vorher hatte er sich in einem packenden Finish bereits den dritten Platz über 200 m Brust in 2:57,19 gesichert. Sören Laub wurde in der AK 25 deutscher Meister über 200 m Brust in 2:40,89. Damit konnte er seinen im Vorjahr in Köln errungenen Titel verteidigen. Vereinskollege Moritz Martens erreichte ebenfalls in der AK 25 über 400 m Freistil den achten Platz. Für den VW Mannheim waren Hans und Joachim Schulz am Start. Hans Schulz belegte in der AK 70 über 200 m Brust und 200 m Rücken jeweils den fünften Platz. Mannheimer Morgen
Umlagen machen zu schaffen SECKENHEIM: Schwimmverein wählte neuen Vorstand Durch die Nutzung des Hallenbades Seckenheim hat sich der Schwimmverein eine wichtige Trainingsstätte gesichert, deren Betrieb auch Seckenheim zugute komme. Allerdings ist die wirtschaftliche Bewältigung weiterhin eine große Herausforderung für den Schwimmverein Mannheim. Das Mitglied der IG Seckenheimer Vereine wählte bei der jüngsten Hauptversammlung ein neues Vorstandsteam. Neben der bisherigen und wiedergewählten Vorsitzenden Edda Geisler wurde Manfred Parszyk zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden bestellt. Parszyk war bislang als Finanzbeirat für den Verein tätig. In ihrem Rechenschaftsbericht hatte die Vorsitzende, Edda Geisler, einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr geworfen und resümiert, dass es sich für den Verein doch insgesamt positiv entwickelt habe. So konnte ein leichter Mitgliederanstieg verbucht auf werden, welcher auch auf die erfolgreiche Übernahme der Verantwortung des Hallenbades in Seckenheim mit sehr gut belegten Schwimmangeboten zurückzuführen sei. Dies gelte insbesondere mit Blick auf die gestiegenen Energiekosten. Probleme bereiteten dem Verein die stark erhöhten Verbandsumlagen und Mitgliederversicherungen. Aus diesem Grunde sah sich die Mitgliederversammlung gezwungen, die Vereinsbeiträge moderat anzuheben. Neben Edda Geisler und Manfred Parszyk gehört dem weiteren Vorstand Stefanie Parszyk (Finanzen), Marta Lazik (Mitgliederverwaltung), Wibke Ahrens (Marketing) sowie Stadtrat Dr. Stefan Fulst-Blei (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) an. Als Fachwarte fungieren Hartmut Geisler (Schwimmen), Christoph Plotkowiak (Senioren), Sören Laub (Triathlon), Heike Anke (Freizeitsport), Antonio Rubio (Bäder) sowie Jürgen Müller (Veranstaltungen). Nicole Bock wurde als Jugendvorstand bestätigt. Im Finanzbeirat schließlich stehen Dietrich Weilbach sowie Iris Jooß dem Verein zur Seite. Mannheimer Morgen 2005Krakau und Schober haben die Nase vorn SWIM/RUN: SV Mannheim verzeichnet bei der vierten Auflage erneut einen Teilnehmerrekord Der Schwimmverein Mannheim hat bereits zum vierten Mal den Mannheimer Swim & Run ausgerichtet. Mit 130 Aktiven wurde der Rekord aus dem vergangenen Jahr erneut deutlich übertroffen. Das Teilnehmerfeld aus Leistungs- und Freizeitsportlern erstreckte sich vom absoluten Neuling bis hin zum 68-jährigen Starter Klaus Grunz, der bereits zum vierten Mal in Folge dabei war. Pünktlich um 12 Uhr schickte der erste Startschuss 27 Athleten der ersten Gruppe ins Rennen, die sich für die kürzere Alternative über 300 Meter Schwimmen und drei Kilometer Laufen entschieden hatten. Bereits 18 Minuten später erreichte Sebastian Mönch von der SG Weinheim-Hohensachsen das Ziel und siegte vor Oliver Uehlein (SV Mannheim), der in einem packenden Endspurt den zweiten Platz knapp vor Denis Rothenbücher (VfL Waiblingen) ins Ziel retten konnte. Bei den Frauen gewann die erst 13-jährige Ella Schmidt vom SZ-Kornwestheim in 19:43 Minuten vor Anita Weber (SV Mannheim) und Sinja Nachtrieb vom Schwimmverein 07 aus Ludwigshafen. Jeweils im Abstand von 15 Minuten starteten anschließend die insgesamt 103 Teilnehmer des Wettkampfes über 500 Meter Schwimmen und fünf Kilometer Laufen. Bei den Herren gab es einen Doppelsieg für die TSG Maxdorf: Patrick Schober gewann in 26:58 Minuten vor seinem Teamkollegen Manuel Scriba (27:51). Dritter wurde Martin Schmidtke vom Soprema Team MTG Mannheim. Bei den Frauen siegte Andrea Krakau (Frankenthaler SV) in 30:02 Minuten vor Maja Hornig (Uni Mannheim) und Cora Hentrich aus Kleinostheim. Zg Mannheimer Morgen
Ganz schön aufgeweckt: Mit dem Schlafanzug ins Wasser Seckenheimer Hallenbad feiert 30. Jubiläum mit einer Pyjamaparty / Stadtrat Stefan Fulst-Blei geht baden Seckenheim. Auch das jüngste Hallenbad in Mannheim kommt in die Jahre: Am 1. Februar 1975 war das Seckenheimer Bad eingeweiht worden. Heuer traf man sich zum 30. Jubiläum. Der Schwimmverein Mannheim hat seit wenigen Monaten den Betrieb übernommen und lud nun anlässlich des Geburtstages Gäste ein. Die zunächst geplante Faschingsveranstaltung für Kinder wurde zu einer großen Pyjamaparty ausgeweitet. Edda Geisler, die Vorsitzende des Schwimmvereins, begrüßte zu einen kleinen Umtrunk die Zabbe mit ihrer amtierenden Prinzessin "Nane I. von Turn und Spiel". Auch Ex-Prinzessin "Marion (Kreisel) von der Sängerburg", die vor 30 Jahren bei der Einweihung des Schwimmbads amtierte, war dabei. Neben Stadträtin Marianne Seitz und Bezirksbeirätin Evi Korta-Petry hatten sich etliche Mitglieder des Schwimmvereins, die an diesem Sonntag bereits ab 8.30 Uhr ihre Bahnen zogen, sowie als Vertreter der örtlichen Vereine die IG-Vorstandsmitglieder Willi Pint und Hartwig Trinkaus unter die Gäste gemischt. Trinkaus erinnerte mit einem Grußwort an den Bau des Schwimmbades. Zu Beginn der Siebziger hatte sich eine Seckenheimer Initiative aus Lokalpolitikern sowie Bürgern gebildet. Sie sammelte mit verschiedene Aktionen 75 000 Mark. Die damalige Spar- und Kreditbank Seckenheim hatte ein Grundstück von 1633 Quadratmetern zweckbestimmt zum Hallenbadbau überlassen und durch Eigenleistungen erbrachten Männer um Werner Bordne einen Beitrag im Wert von 350 000 Mark. Mit einem Landeszuschuss und aus Mitteln der Stadtkasse führte diese Gemeinschaftsaktion schließlich zum Erfolg. Das Hallenbad wurde 1975 vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Ludwig Ratzel eröffnet. Doch die Seckenheimer Bevölkerung frequentierte die Einrichtung nicht genügend. Es wurde immer mehr zum Schul- und Gruppenband umfunktioniert und im vergangenen Jahr entging es der Schließung nur deshalb, weil der Schwimmverein Mannheim die Trägerschaft des Bades übernommen hat. Heute steht das Hallenbad lediglich freitags von 8 bis 15 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Erfüllung einer närrischen Pflicht war einer der Höhepunkte des Jubiläumsfestes: Stadtrat Dr. Stefan Fulst-Blei eröffnete das närrische Treiben mit einen "Raab-Kopfsprung", wie ihm von Lieblichkeit Nane in der Proklamation aufgetragen worden war. Sohn Yannik war mächtig Stolz auf seinen Papa und stürzte sich mit vielen anderen Kindern ebenfalls im Schlafanzug in die Fluten. Neben einer abgetrennten Bahn zum Schwimmen trug verschiedenes Wasserspielzeug, wie Bälle, Matten, Schwimmnudeln oder Wasserballkörbe zum Badevergnügen bei. Spontan tauschte Elferrat Patrick Mens die Narrenkappe mit der Badehose und erntete für seinen Salto rückwärts vom Dreimeterbrett nicht nur närrische Anerkennung. Zum 30. Jubiläum im 30 Grad warmen Wasser hatte der Schwimmverein Mannheim auf Eintritt verzichtet. Dafür wurde aber eine Spende für die Aktion "Seckenheim hilft Tangalle" erbeten. Mannheimer Morgen 2004Städtisches Bad jetzt in Vereinshand Stadt Mannheim und Schwimmverein starten Pilotprojekt in Seckenheim / 1975 eingeweiht Seckenheim. Seit elf Jahren schon wird das städtische Hallenbad Seckenheim, bis auf sieben Wochenstunden, ausschließlich durch Gruppen, Vereine und die Schule genutzt. Das soll auch weiterhin so sein, obwohl die Verantwortung für Belegung und Betreuung vertraglich nun von der Stadtverwaltung auf den Schwimmverein Mannheim (SVM) übergegangen ist. Der SVM führt schon bisher 80 Prozent seines Vereinstrainings im Seckenheimer Bad durch und hat darüber hinaus Erfahrung durch den Betrieb des Stollenwörthweihers. Bei einer kleinen Feier wurde deutlich, dass der neue Pächter durchaus daran denkt, die öffentlichen Badezeiten familienfreundlicher zu gestalten, um Akzeptanz und Interesse der hiesigen Bevölkerung für "ihr" Bad wieder zu steigern. Vor Stadt- und Bezirksbeiräten sowie Repräsentanten von Vereinen, darunter Brigitte Weber ("Jahn"), Rolf Seltenreich (SV) und Richard Möll (TV), sowie dem Vertreter der Seckenheimer Interessengemeinschaft (IG) erklärte Sportbürgermeister Dr. Peter Kurz, dass die Überlassung einer Spezialsportstätte für den Fachbereich Sport und Freizeit ein Pilotprojekt sei. Die Entscheidung sei direkt über den Gemeinderat gelaufen, wobei man es versäumt habe, den Seckenheimer Bezirksbeirat einzubinden. Dafür entschuldigte sich Kurz. Im Blick auf die Vereinbarung betonte der Sportbürgermeister, dass sich weder für die nutzenden Vereine, für die Schule oder die Öffentlichkeit - zu den üblichen städtischen Eintrittspreisen - etwas verschlechtert. "Es wird eher besser", zeigte er sich zuversichtlich. Edda Geisler, Vorsitzende der Schwimmer, und Dr. Stefan Fulst-Blei, Neu-Stadtrat und Finanzvorstand des SVM, hoffen ebenfalls, dass Stadt und Nutzer vom Pachtvertrag profitieren. Zunächst läuft alles wie bisher, denn die stundenweisen Verträge mit Polizei, Kanuclubs, Universität, Tauchvereinen, DLRG, 1846, MTG, TG, TB "Jahn" und Schulen bestehen fort, weitere Anfragen lägen vor. Bis Ende 2004 will der SVM finanziell und organisatorisch schauen, wie man die Ressourcen optimieren kann. Der Pachtvertrag läuft zunächst bis Ende 2005, mit anschließenden Optionen. Mehr als 40 000 Euro Personalaufwand spart die Stadt ein. Der Betriebskostenzuschuss an den SVM wurde auf 50 000 Euro fixiert. Der Verein seinerseits stellt einen Betriebsleiter für Seckenheim ein, setzt aber sonst auf ehrenamtliche Mitarbeiter, die für bestimmte Projekte Patenschaften übernehmen. Der 103 Jahre alte, rund 750 Mitglieder starke Verein ist daran interessiert, sich auch im Dialog mit den Seckenheimer Vereinen ins Ortsleben einzubringen, betonte Fulst-Blei. Die IG sprach eine entsprechende Einladung aus. 1971 hatte die Volksbank aus Anlass ihres 90. Jubiläums der Stadt 1633 Quadratmeter Grund in Aussicht gestellt, wenn, so der Überlassungsvertrag, ein Hallenbad gebaut wird. Es stand ein Landeszuschuss in Aussicht, und Vereine wie Bürger gründeten eine Aktionsgemeinschaft für das Hallenbad. Mit Grundstück, Spenden von 75 000 Mark und Eigenarbeit trugen die Seckenheimer Leistungen im Wert von 350 000 Mark bei. Groß war die Euphorie, als OB Ratzel das Bad am 1. Februar 1975 einweihte. Das einfache Becken konnte aber anderen Freizeitbädern nicht standhalten, die Besucherzahlen sanken drastisch, und 1993 wurde es zum Vereins- und Schulbad umgewidmet. Die neue Regelung verhindert, dass das Bad ganz geschlossen wird. hat Mannheimer Morgen
Sportliches Sommerfest lässt Bier und Schweiß perlen NECKARAU: Schwimmverein Mannheim bietet am Stollenwörthweiher eine attraktive Veranstaltung mit internationalem Turnier Von unserem Mitarbeiter Frank Linden Der Rekordsommer im vergangenen Jahr bescherte dem Stollenwörthweiher und den anderen Freibädern Mannheims einen überragenden Besuch. Im Gegensatz dazu lief es in diesem Jahr bisher gar nicht gut. Als "Katastrophe hoch drei" beschrieb Edda Geisler deshalb auch den bisherigen Verlauf der Saison. Glücklicherweise stellte sich aber zum traditionellen Sommerfest des Schwimmvereins Mannheim, Betreiber des Freibades, wieder gutes Wetter ein. Und das sorgte nicht nur bei der ersten Vorsitzenden des Vereins für gute Stimmung. Auch die vielen Besucher, die das Wetter aus dem Haus und zum Stollenwörthweiher gelockt hatte, schienen auf der Liegewiese des Freibades Kraft zu tanken. Aber nicht alle Besucher lagen faul in der Sonne herum. Viele Badegäste stürzten sich natürlich auch in die Fluten oder paddelten auf Luftmatratzen oder kleinen Schlauchbooten auf dem See umher. Andere schlenderten über das Gelände und schauten nach, was der Schwimmverein Mannheim während seines Sommerfestes zu bieten hatte. Zu sehen gab es derweil reichlich. Internationales Wasserballturnier, "Swim & Run" - Wettbewerb, Bademodenschau von CREOL (Stadthaus), ein Kinderfest sowie Live-Musik von der "Indonesian Revival Band" und "Son de Cuba" - die Badegäste hatten die Qual der Wahl. Da die einzelnen Programmpunkte zeitlich versetzt stattfanden, hatten Besucher auch die Möglichkeit, sich alles anzuschauen. Zu den Höhepunkten zählte mit Sicherheit das 24. Internationale Wilhelm-Lichdi-Wasserballturnier. Neben der SG Mannheim nahmen an diesem Turnier unter anderem WPC Bedford (2. Liga England), SVH Rotterdam (2. Liga Niederlande), Poseidon Hamburg (2. Bundesliga) und Erstligaabsteiger SC Neustadt teil. Die Mannen um Michael Schober von der Spielgemeinschaft Mannheim schlugen sich bei diesem Turnier, das vom Reisebüro Blum gesponsert wurde, wacker. Die Mannheimer Wasserballmannschaft besiegte in den Gruppenspielen unter anderem den Vorjahressieger aus Bedford. Am Ende belegte der Oberligist mit vielen jungen und talentierten Spielern den vierten Platz. Den Siegerpokal konnte die Wasserballmannschaft aus Hamburg in Empfang nehmen. Sportlich ging es beim Sommerfest weiter. 106 Teilnehmer verzeichnete Sören Laub beim Freizeitsportwettbewerb Swim & Run. "Das ist ein neuer Rekord!", freute sich der Fachwart für Triathlon. Bei diesem Wettbewerb mussten je nach Wahl 300 Meter Schwimmen und drei Kilometer Laufen oder 500 Meter Schwimmen und fünf Kilometer Laufen absolviert werden. Dabei galt es für die Teilnehmer, zuerst zwei Bojen im See zu umrunden, bevor es, den Promenadenweg entlang, in den Waldpark ging. Den Wettbewerb über die längere Distanz gewann dabei Alexander Taubert vom SV Mannheim. Schnellste Frau war Leoni Poetsch vom TV Mußbach. Die Kurzstrecke wiederum bewältigte Leander Lebeau (TSG Maxdorf) am schnellsten. Bei den Frauen errang Lena Ruthardt (SV Delphin Rheinstetten) in dieser Disziplin den ersten Platz. Die Gäste, die mit Sport wenig am Hut hatten, kamen ebenfalls nicht zu kurz. Gegenüber dem Kassenhäuschen stand die Bühne. Dort sorgten unter anderem die Sänger und Musiker der "Indonesian Revival Band" für gute Stimmung. Bassist und Bandleader Luis van Herpen, Schlagzeuger André Bosman, die Gitarristen Ricky van Eldik und Benny Pieters sowie Sänger Kas Ardjan brachten jede Menge Erfahrung mit. Die Musiker hatten in den ersten Live- Bands, die in Deutschland für Furore sorgten, mitgespielt, waren unter anderem mit den Beatles oder Jimi Hendrix aufgetreten. Zum Repertoire der Musiker gehörten neben eigenen Liedern wie "Soul of Rock'n'Roll" oder "My love" auch bekannte Stücke von Elvis, Little Richard oder den Temptations. Und damit begeisterten sie auch während des Sommerfestes das Publikum. Mannheimer Morgen
Swim & Run des SV Mannheim Der Schwimmverein Mannheim veranstaltet am Sonntag, 1. August, den dritten Mannheimer Swim & Run am Stollenwörthweiher. Hierzu sind alle sportbegeisterten Frauen und Männer - egal ob Wettkampf-, Freizeit- oder Breitensportler - eingeladen. Es sind wie im Vorjahr zwei Strecken zur Auswahl. Neben der Hauptstrecke über 500 Meter Schwimmen und fünf Kilometer Laufen gibt es eine kürzere Alternative, bei der es gilt, 300 Meter im Wasser und anschließend noch drei Kilometer auf einem asphaltierten Rundkurs durch den Waldpark zurückzulegen. Die Teilnahme ist auch ohne Vereinszugehörigkeit möglich. Die Ausschreibung gibt es bei Sören Laub, Tel.: 0621 / 843 098 13. Infos sind auch im Internet unter www.mannheimer-swimandrun.de. zu finden. Mannheimer Morgen
Der Stollenwörthweiher ist nun noch attraktiver NECKARAU: Schwimmverein investierte rund 250 000 Euro in die Außenanlagen und die Gaststätte / Saisonstart am 15. Mai Von unserem Redaktionsmitglied Konstantin Groß Der Stollenwörthweiher in Neckarau ist in diesem Jahr noch attraktiver als im vorigen. Der Betreiber des Freibades im Niederfeld, der Schwimmverein Mannheim (SVM), investierte in den zurück liegenden Wochen rund 250 000 Euro in die Außenanlagen und die Gaststätte. Auf einer Pressekonferenz zum bevor stehenden Saisonstart präsentierte die Führung des Vereins das Gelände nun der Öffentlichkeit. "Wir möchten den Menschen zeigen, was mit ihren Eintrittsgeldern geschieht", begründete Vereinspräsidentin Edda Geisler, für deren heuer 20-jährige Amtszeit das Projekt einen neuerlichen Höhepunkt darstellt. Malerisch wirkte das Freigelände des Bades schon immer, gleichwohl gab es natürlich auch hier noch einige Stellen, die der Verschönerung harrten. So etwa die Uferböschung, die seit Gründung der Einrichtung im Jahre 1956 im Wesentlichen unverändert geblieben war. Der hohe Wasserstand in den zurück liegenden zehn Jahren sorgte dafür, dass der mögliche Erneuerungsbedarf auch gar nicht erkennbar war. Als in diesem Jahr auf Grund sinkenden Grundwassers auch der Uferbereich sichtbar wurde, zeigten sich die Schäden: Die Böschung war unterspült, die Konstruktion teilweise zusammengeklappt. Der Schwimmverein engagierte die Firma Huff Außenanlagen GmbH, ein Spezialunternehmen aus dem Rheinauer Hafen. Mit 150 Kubikmetern Beton brachte sie die Steilstufen wieder in Schuss, die jetzt nur noch bepflanzt werden müssen. Dank einer ideenreichen Überbrückung konnten die Fachleute vermeiden, dass für die Bauarbeiten die Pontons abgebaut werden mussten. "Das wäre schon ein riesiger Akt gewesen", schaudert es Edda Geisler. Und da man gerade dabei war, den Weg vom Wasser an Land umzugestalten, nahm man sich auch gleich die Außenduschen vor. Nicht nur die Rohrleitungen wurden erneuert; nun gibt es auch einen attraktiven Bodenbelag und eine eindrucksvolle Umrahmung. Die Eisenbahnschwellen, die vor vielen Jahren zu diesem Zweck installiert worden waren, sind verschwunden und durch attraktive Granitsteine ersetzt. Und so kam eins zum anderen. Schon einmal dabei, den Boden aufzureißen, installierte die Firma zwei Betonzisternen mit einem Fassungsvermögen von 11 500 Liter. Das Duschwasser wird nicht mehr in den Kanal geleitet, sondern zur Bewässerung des Rasens wieder verwendet. Dies spart gleich doppelt Kosten: Zum einen zahlt der Verein weniger Abwassergebühr zur Beseitigung des Duschwassers, zum anderen weniger Wassergebühr für die Bewässerung. "In vier bis fünf Jahren haben sich die Ausgaben für die Zisternen damit amortisiert", erläutert Firmenchef Wolfgang Huff. Von diesen Erdarbeiten sieht man schon jetzt kaum mehr etwas, nachdem neuer Rasen aufgebracht wurde. Erneuert wurden auch die Toiletten der Gaststätte, die seit ihrem Bau 1963 unverändert geblieben waren. Sie wurden völlig neu geplättet, aus den Lautsprechern sprudelt sogar diskrete Radiomusik. "Jetzt fehlt hier nur noch ein Fernseher", hieß es bei der Präsentation scherzhaft. In diesem wunderschönen Ambiente können sich die Badegäste aus Neckarau, ja aus der gesamten Region ab Samstag, 15. Mai, wieder tummeln, wenn der Verein seine Saison eröffnet. "Trotz der vielen Investitionen bleiben unsere Preise stabil", versichert Edda Geisler erfreut. Dazu beigetragen hat natürlich die ausgezeichnete Saison im vergangenen Jahr: Rund 60 000 Badegäste fanden den Weg zum "Stollen". Mannheimer Morgen 2002Sport-Report SVM sahnt Titel ab Ein Team des SV Mannheim hat im Blankenlocher Hallenbad die neue Saison beim 15. Stutensee-Schwimmfest miteröffnet - insgesamt gingen 110 Starts über die Bühne. Hinter dem Gesamtsieger SSG Pforzheim, der sich den neuen Wanderpokal des Kultusministeriums Baden-Württemberg mit 7283 Punkten sicherte, sowie der SG Mittelbaden (5529) belegten die SVMler mit 4933 Platz drei unter den 15 Mannschaften aus Nord- und Mittelbaden sowie der Pfalz. Fünf Mal stellte der SV Mannheim die Tagesbesten. Bei den Frauen war es zwei Mal die 15-jährige Tina Bauersfeld über 100-Meter-Freistil (1:05,47) und Schmetterling (1:13,75) sowie über 50 Meter Stavroula Tsakiri (Schmetterling/34,09) und Tamara Hansche (Brust/39,04). Dazu kam als ältester SVM-Bester Sören Laub (22) mit seinen 32,80 Sekunden über 50 Meter Brust. C. B. Mannheimer Morgen
66 Medaillen für den SV Mannheim Mit 35 Gold-, 15 Silber- und 16 Bronzemedaillen kehrten die 22 Aktiven des SV Mannheim vom achten Bruchsaler Sprintermeeting der Schwimmer zurück. Sehr gut waren wieder einmal die Leistungen der beiden Nachwuchstalente Tamara Hansche und Oliver Uehlein, die jeweils sieben Mal an den Start gingen und alle Rennen für sich entscheiden konnten. Ebenfalls ungeschlagen blieb Tina Bauersfeld, die in ihrer Altersklasse fünf Mal die Nase vorn hatte und zudem mit ihrer Zeit über 100 Meter Freistil Tagesschnellste war. Stavroula Tsakiri stand ihr in nichts nach und holte vier Goldmedaillen. Jeweils zwei Mal in die Siegerliste trugen sich Elisa Heckmann, Laura Kalinski, David Walter und Lukas Probst ein. Für weitere SVM-Siege sorgten Bianca Bauersfeld, Ines Rehberger, Vivien Leonhard und Sören Laub. Dank der guten Platzierungen landete der SVM in der Wertung um den Mannschaftspokal auf dem dritten Platz. Mannheimer Morgen
Heddesheimer Startkapital kann sich sehen lassen SCHWIMMEN: TG-Frauen für Endkampf gerüstet / SVM-Nixen müssen absteigen Im Schatten des Heidelberger Bundesligisten SV Nikar, mit einem starken Frauenteam um die überragende Heddesheimerin Alessa Ries, starteten auch die abstiegsbedrohten Heidelberger Männer sowie die Zweitliga-Frauen der SG Regio Freiburg um Punkte beim Vorkampf der Mannschaftsmeisterschaft DMS. In der Oberliga Baden-Württemberg sicherten sich die Frauen der TG Heddesheim mit Platz vier eine hervorragende Ausgangsposition für den Endkampf am übernächsten Wochenende. In Sindelfingen-Maichingen kamen sie auf ein "Startkapital" von 20 584 Punkten. Dabei schwamm ein neunköpfiges Aufgebot mit Petra Stroh (5 Starts/3064 Punkte), Silke Kenneweg (5/3039), Maren Spietzack (5/3180), Anna Spietzack (5/2908), Franziska Zawadski (5/2960), Sabrina Froso (3/1378), Silvia Wiltzsch (4/2153), Christina Heymann (2/899) und Anne Köller (2/1003). Die meisten Zähler bei den 36 Einzelzeiten gab es für Anna Spietzack (200-m-Brust 2:44,04/671), deren Schwester Maren mit 667 Zählern für 5:13,11 Minuten auf den schweren 400-m-Lagen sowie Petra Stroh, die es auf 668 Punkte für 2:24,93 m über 200-m-Rücken brachte. Als Beste dieser Liga haben sich die Frauen der SGS Karlsruhe und die Männer von SSF Singen für den Aufstiegskampf zur Zweiten Bundesliga qualifiziert. In den ebenfalls mit zehn Teams besetzten Feldern der Badenliga gehören die Spitzenplätze bei Frauen und Männern des ST Denzlingen jeweils mit guten Aufstiegschancen beim Fernkampf mit Württemberg. Die SG Weinheim/Hohensachsen steht bei den Frauen auf Platz zwei mit 17 569 Punkten und schickte ein neunköpfiges Aufgebot ins Bundesleistungszentrum nach Heidelberg. Bei den Männern rutschte die TG Heddesheim als Fünfter mit 16 825 Punkten gerade noch in den Endkampf in Denzlingen. Auch hier traten neun Aktive an, von denen der 18-jährige Kraul-Spezialist Lars Rucktäschel mit 2895 Punkten aus fünf Starts die beste Bilanz hatte. Für zwei weitere Teams aus dem Schwimmkreis Mannheim ist dagegen die DMS-Saison vorzeitig beendet. Immerhin sicherten sich die Männer der SG Weinheim/Hohensachsen mit Platz sieben den Verbleib in der Badenliga, aus der die Frauen des SV Mannheim als Schlusslicht absteigen müssen. Mit 13 762 Punkten werden die SVM-Nixen vom Vorletzten SC Villingen II (14 453) begleitet. In der Bezirksliga können sich die Frauen von Nikar Heidelberg II mit der besten Vorkampfleistung von 17 720 Punkten große Hoffnungen beim Fünfer-Endkampf für den Aufstieg machen. TG Heddesheim II landete bei der Endabrechnung auf dem sechsten Rang. Bei den Männern kam der SV Mannheim nicht über den achten Rang hinaus, Hellas Brühl ist als Neuling Zwölfter unter 14 Vereinen. C. B. Mannheimer Morgen 2001Böttinger holt sechs Medaillen SCHWIMMEN: 19. Masters-Meisterschaften in Leimen In einem zweitägigen Mammutprogramm von 22 Einzel- und acht Staffelwettbewerben wurden im Leimener Ozon-Hallenbad bei den 19. Masters-Meisterschaften im Schwimmen 261 Titel vergeben. Von den 56 gestarteten Vereinen mit insgesamt 337 Aktiven heimste die SG Weinheim/Hohensachsen 43 Medaillen ein. Ein Dutzend Siege teilten sich die drei Mannheimer Vereine: Der TSV 1846 kam dabei in der Medaillenwertung auf sieben Siege mit noch sechs zweiten und sieben dritten Plätzen, was Platz zwölf in der Rangliste ergab. Dazu kamen die Nachbarn VWM (3/3/5) und SVM (2/4/2). Überragende Starterin der SG war in der AK 45 Renate Swiczinsky-Kordes. Sie gewann die 100 m Freistil, Rücken und Lagen sowie die 50 m Rücken und Schmetterling dank ihrer Vielseitigkeit. Im Aufgebot der Mannheimer "46er" gab es drei Einzelmeister. Bethe Huth (AK 70), die auch als älteste Starterin der Titelkämpfe vom Ausrichter geehrt wurde, gewann die 50 m Freistil. Ursula Hilber wurde in der gleichen AK Siegerin über 50 m Rücken und Helmut Putz (AK 70) gewann in der gleichen Lage auf der doppelt so langen Distanz. Mit Ursula Gaab, Friedel Blodau sowie Hilbert und Huth siegte der TSV über 4x50 m Freistil in der Gruppe 240-279 Jahre. Dazu kamen bei den Männern bei den Ältesten (280-319 Jahre) alle drei Siege für den TSV mit Theo Endres, Enno Orth, Helmut Putz und Willi Hanke über jeweils 4x50 m Freistil, Brust und Lagen. Bester Mannheimer Einzelstarter mit sechs Medaillen in der AK 60, darunter die drei Titel über 50 m Brust, Schmetterling und 100 m Lagen, war Heinrich Böttinger (VWM). Der SVM gewann dank Fonad Meguenni (AK 30) die 100 m Schmetterling. Der Meister beim Staffelsieg über 4x50 m Brust (Gruppe 80-99 Jahre) war neben Andreas Heim, Thomas Plotkowiak und Sören Laub auch bei den Jüngsten beteiligt. CB Mannheimer Morgen
100 Jahre - der SV Mannheim feiert zwölf Monate lang SCHWIMMEN: Verantwortliche haben sich zum Jubiläum allerhand einfallen lassen / DSV-Verbandstag in der Quadratestadt Michael Wilkening Als sich am 1. Mai 1901 13 Idealisten im "Amtsstübel" in Mannheim einfanden, um einen Schwimmverein ins Leben zu rufen, hatte sicher keines der Gründungsmitglieder auch nur einen Gedanken daran verschwendet, was genau 100 Jahre später aus dem Schwimm-Club Salamander - so der Gründungsname - werden würde. Nun, ein Jahrhundert später kann der Schwimmverein Mannheim auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken, die eng mit der Geschichte der Stadt verbunden ist. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen für "ihr" Jubeljahr einiges einfallen lassen, was sie nun auf einer Pressekonferenz im schmucken Vereinsheim "Weiherklause" am Stollenwörthweiher in Neckarau der Öffentlichkeit präsentierten. Von Januar bis Dezember reichen die Veranstaltungen, wobei die Höhepunkte sicher der Verbandstag des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) vom 22. bis 25. März und die Jubiläumsfeier des SVM am 30. April sein werden. Aber auch darüber hinaus haben die Damen und Herren um das Vorstandsduo Edda Geisler und Manfred Parszyk viel vor. Den größten organisatorischen Aufwand nahm aber zweifellos der Verbandstag in Anspruch, wie auch Edda Geisler einräumt: "Seit drei Jahren planen wir die Sache, und in den letzten Monaten waren wir praktisch täglich damit beschäftigt." Nach einigem Ärger in der Spitze des DSV und dem Rücktritt des bisherigen Präsidenten Rüdiger Tretow im November ist mit angeregten Diskussionen in der Rheingoldhalle zu rechnen. Dabei wird mit Dr. Christa Thiel die momentan kommissarische Präsidentin für den Vorsitz kandidieren. "Aber über den Ausgang des Verbandstages kann man jetzt noch keine Aussage machen", verdeutlicht Manfred Parszyk, dass nicht zuletzt nach den Misserfolgen bei den Olympischen Spielen in Sydney mit einigem Gegenwind zu rechnen ist. Im Gegensatz dazu ist ganz sicher, dass am 24. März der erste Festakt des Schwimmvereins stattfinden wird. Gemeinsam mit dem Festabend des Verbandstages richtet der SVM im Musensaal des Rosengarten seinen Jubiläumsball aus. Einen knappen Monat später folgt das zweite "Highlight" mit der Jubiläumsfeier. Als Festredner wird mit Dr. Robin Kähler ein alter Bekannter ein Wiedersehen feiern. Ebenfalls viel Arbeit steckten die Verantwortlichen in die Festschrift, die eigentlich ein Festbuch geworden ist. Das ca. 180 Seiten fassende Werk wird in Kürze mit Hilfe der freien Journalistin Jenny Bernack fertig gestellt. "Das Buch soll einen Blick in die Geschichte geben, aber auch Wege für die Zukunft aufzeigen", gibt Bernack schon einmal einen Einblick. Neben den Großveranstaltungen haben die Macher des SVM gemeinsam mit den rund 100 freiwilligen Helfern aber auch noch viele "Schmankerl" auf die Beine gestellt. Der "Tag des Wassersports" am 17. Juni am Stollenwörthweiher, der seit 45 Jahren die Heimstätte des SVM ist, ist in den vergangenen Jahren ebenso zur Tradition geworden, wie das Sommerfest (28. und 29. Juli) mit seinem internationalen Wasserballturnier. "Im Gegensatz zu den Vorjahren haben wir uns diesmal noch einige Besonderheiten und Überraschungen ausgedacht", weckt Parszyk Neugierde. Das beliebte Schlachtfest und das 24-Stunden-Schwimmen bilden im Oktober und November gemeinsam mit dem Winterfest am 9. Dezember den Abschluss. Mannheimer Morgen |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Juli 2010 um 16:07 Uhr |
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